Jedes Bernds ist mit Elektroantrieb erhältlich

Damit werden Steigungen erleichtert oder die Reichweite vergrößert. Je nach Anforderung bieten wir verschiedene Systeme an, für die wir uns aus Überzeugung entschieden haben.

Das E-Bike haben wir nicht neu erfunden

Und das soll auch so bleiben. Denn jedes Bernds-Modell erfüllt bereits einen eigenen Anspruch. Der Elektromotor soll diesen unterstützen, ohne die Vorteile eines Bernds zu schmälern. So bleiben wir kompakt, faltbar, mobil und komplett individuell – auch mit Motor und Akku. Bereits ab 18kg Gesamtgewicht mit einem auf Wunsch im Rahmen integrierten Akku, bis hin zum faltbaren Elektro-Tandem.

Wie wird der Antrieb gesteuert?

Entweder abhängig von der Kraft oder nach einer voreingestellten Geschwindigkeit. Kraftabhängige Steuerung bedeutet, dass der Motor permanent die Antriebskraft erhöht und bietet sich daher für sportliches fahren an. Mit einer voreingestellten Geschwindigkeit schaltet sich der Motor nach Bedarf ein, um auf einer vorher eingestellten Geschwindigkeit zu bleiben. Das entlastet die Fahrer und sorgt für entspanntes Fahren.

Welches Rad wird angetrieben?

Ein elektrisch angetriebenes Vorderrad ist bei guter Lastverteilung von Vorteil, da man dann einen Allradantrieb hat.
Nur bei extremen Steigungen von 10% und mehr, oder auf Schotter kann das Rad durchdrehen. Die Kontrolle über das Rad verliert man dabei nicht, da lediglich der Schwerpunkt nach hinten verlagert wird.
Für häufiges Fahren im Gelände bietet sich Hinterradantrieb eher an. Leider können dabei nur Kettenschaltungen verwendet werden.

Wo sitzt der Motor?

Ein Motor bedeutet mehr Gewicht. Je tiefer, desto besser das Handling. Daher werden Tretlagermotoren bei 28″ Rädern besser beurteilt, als Nabenmotoren. Bei unseren 20″ Rädern ist der Raddurchmesser ohnehin 10cm kleiner, als beim 28″ Rad. Das Gewicht des Motors sitzt somit von allein auf der gleichen Höhe wie bei einem Tretlagermotor.
Bei 28″ Rädern ist der Tretlagermotor auch von Vorteil, weil er über ein Getriebe die Kraft ans Rad gibt und daher nur einen kleinen Drehzahlbereich abdecken muss. Bei den von uns verwendeten Nabenmotoren spielt das keine Rolle, da sie durchzugstark genug sind und ohnehin nur ein 20″ Rad antreiben müssen.

Unsere Wahl, wie ElektroBernds funktioniert

Der Ansmann Vorderradmotor. Er kann in sechs Schritten auf eine Geschwindigkeit zwischen 15 und 25km/h eingestellt werden. Bei Fahrten in einer Gruppe ist das besonders von Vorteil. Unterhalb von 15km/h bleibt der Motor inaktiv, außer bei Steigungen. Dort unterstützt der Ansmann mit voller Kraft.

Hinterradmotor GoSwissDrive. Dieser wird Kraftabhängig gesteuert. Proportional zu der Kraft, mit der man in die Pedale tritt, unterstützt der Motor. Das ergibt ein sehr sportliches Fahrgefühl. Bei Steigungen ist er eher unvorteilhaft.

Das leichteste System: Gruberasisst. Es ist mit 1,8kg nicht nur sehr leicht, sondern auch im Rahmen versteckt. Er unterstützt immer nur für kleine Strecken und ist eher für sportliche Fahrer, die auf den letzten 500m am Berg – mit dem Mountainbike oder Rennrad – eine kleinen Hilfe brauchen. Mit 200 Watt Leistung ist es für ein Tandem zu schwach.

Die Gretel-Familie

WordPress Image Lightbox